Steirischer Kartoffelsalat (vegane Version)


Steirischer Kartoffelsalat … Unter dieser Bezeichnung kennt man das Gericht, wenngleich wir nicht sicher sind, ob es tatsächlich in der Steiermark in Österreich seine Wurzeln hat. Sicher sind wir allerdings, dass das Kürbiskernöl aus der Steiermark kommt – eine Zutat, die nicht nur großartig schmeckt, sondern auch überaus gesund ist.

Anders als die meisten anderen kommt unser Rezept ganz ohne gebratenen Speck aus und ist damit sogar gänzlich vegan. Für den „Crunch“ sorgen hier geröstete Kürbiskerne, die diesem Kartoffelsalat zusammen mit dem Kernöl seinen außergewöhnlichen Charakter geben. Natürlich könnte man Speck verwenden, aber getreu unserem Motto *Intelligenza Nutrizionale* beschreiben wir hier die gesündere Version.

Die Kartoffeln werden am Vortag gekocht und dürfen über Nacht im Kühlschrank parken. Das verhindert, dass die Kartoffelscheiben beim Unterheben der Sauce zerfallen. Auch der Feldsalat wird erst kurz vor dem Servieren untergehoben, weil die empfindlichen Blätter sehr schnell verwelken.

Für 4-6 Portionen

1,5 kg festkochende kleine Kartoffeln

100 g frischer Feldsalat

3 Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt

60 ml Rapsöl

80 ml Weißwein- oder Champagneressig

400 ml Gemüsebrühe oder -fond

2 EL Dijon-Senf

50 g Kürbiskerne

8-10 EL steirisches Kürbiskernöl

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Am Vortag Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser garkochen (ca. 20 Min., je nach Größe), schälen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag in ca. 3-4 mm Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. 

Feldsalat in kaltem klaren Wasser waschen und trockenschleudern. Wer keine Salatschleuder hat, trocknet den Salat vorsichtig mit frischen Geschirrtüchern. Dann den Salat auf einem trockenen Geschirrtuch gut ausbreiten und so gut wie möglich weiter trocknen lassen. Je trockener der Salat ist, desto besser wird er später vom Dressing benetzt.

Die Kürbiskerne mit einem TL Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Rühren rösten, bis sie beginnen zu platzen. Die Kerne in eine Schüssel geben und beiseitestellen.

In derselben Pfanne die Hälfte des Rapsöls geben und die gewürfelten Zwiebeln mit dem Knoblauch für etwa 20 Min. sanft schmoren, bis sie zu bräunen beginnen. Mit dem Essig ablöschen und aufkochen, dann die Gemüsebrühe dazugeben und erneut zum Kochen bringen. Hitze etwas reduzieren und das Dressing um 1/3 einkochen. Senf unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das heiße Dressing über die Kartoffeln geben und vorsichtig mit zwei Holzlöffeln oder Pfannenwendern gut unterheben. Das restliche Rapsöl ebenfalls unterheben. Die Kartoffeln sollen komplett benetzt sein. Ab hier braucht es etwas Zeit, denn die Kartoffeln sollen mindestens eine Stunde (besser zwei) im Dressing marinieren. Dabei ab und zu vorsichtig umrühren, denn wir wollen einen Kartoffelsalat und keinen Kartoffelbrei. 😉

Mittlerweile sollte der Feldsalat komplett abgetrocknet sein. Zum Servieren den Salat vorsichtig unter die Kartoffeln heben und, falls nötig, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffelsalat auf die Teller geben, die gerösteten Kürbiskerne drüberstreuen und großzügig mit Kürbiskernöl beträufeln. Guten Appetit!

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